Daten

Geboren in Nürnberg am 14.12.1978

Studium der Philosophie, Logik und Wissenschaftstheorie in Leipzig (2000 bis 2003)

Studium der Philosophie, Geschichte und Soziologie in Erlangen (2003 bis 2005)

Seit 17.8.2002 verheiratet (natürlich eine Freie Trauung)

Seit 2005 tätig als freier Redner

2008/09 Ausbildung zum Practitioner-Coach (DNLPCV)

Seit 2010 als Coach & Trainer für Rhetorik tätig

2012 Veröffentlichung meines Ratgebers zu Freien Trauungen

Seit 2015 stehe ich regelmäßig als Kabarettist auf diversen Kleinkunst- und Poetry-Slam-Bühnen

Seit 2017 bilde ich Hochzeitsredner:innen aus und freue mich darauf engagierte Menschen auf diesem Weg begleiten und meine Erfahrung weitergeben zu dürfen.

Zu mir als…

Man glaubt es mir heutzutage nicht, aber… ich war mal furchtbar schüchtern. Und traute mich nicht vor Menschen zu sprechen. Irgendwann habe ich gemerkt, dass es sehr schwer werden wird in Studium und auch außerhalb, wenn ich das nicht in den Griff bekomme. Und so habe ich begonnen an mir zu arbeiten. 

Die wichtigste Erkenntnis aus jener Zeit: Rhetorik ist tatsächlich keine Kunst. Kein Talent. Kein Geschenk. Sondern harte Arbeit. Aber damit auch für jede:n erlernbar. Letztlich ein Handwerk wie Dachdecken auch. Genau das vermittle ich auch in meinen Coachings uns Trainings. Jede:r kann lernen besser zu kommunizieren.

Wichtig ist mir bei allem Humor. Mit Humor lernt man besser. Und hat dabei auch noch Spaß. Zudem arbeite ich stets lösungs- und ressourcenorientiert. Und vor allem ohne Schema F. Es gibt nur sehr wenige allgemein gültige Wahrheiten in der Rhetorik. Letztlich geht es immer wieder darum die für den jeweiligen Menschen passende Form des Ausdrucks zu finden. 

Mit einer freien Trauung wurde ich zum ersten Mal bei meiner eigenen Hochzeit konfrontiert. Meine Frau und ich fanden einen freien Theologen, der uns eine wundervolle, rührende und unvergessliche Trauzeremonie beschert hat. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass ich selbst mal diesen Weg einschlagen würde. Durch das Studium der Philosophie lernte ich viele Weltanschauungen und Konzepte kennen, was mir sicherlich half großen Respekt gegenüber anderen Denkansätzen und Lebenseinstellungen zu entwickeln. Durch die Mitarbeit in der Hochzeitsagentur meiner Frau lernte ich viele Brautpaare kennen, Ihre Wünsche, Ängste und Erwartungen an eine unvergessliche Hochzeit. Der Schritt beides – die Philosophie und die Freude Brautpaare bei den Hochzeitsvorbereitungen unterstützen zu dürfen – zu kombinieren, war wohl nur eine Frage der Zeit. Doch der Anstoß dazu erfolgte von Seiten der Brautpaare, die mich baten “einzuspringen”, wenn keiner der freien Theologen ihren Vorstellungen entsprach oder nicht mehr verfügbar war. So kam ich zu meinen ersten freien Zeremonien. Obwohl ich vorher schon dutzende kirchliche und freie Trauungen gesehen hatte, war es eine echte Herausforderung für mich, selbst eine solche Zeremonie zu leiten. Doch meiner Meinung nach sind solche Gelegenheiten im Leben dazu da uns weiterzuentwickeln, dazu zu lernen, Erfahrungen zu machen. Und so machte ich die Erfahrung, dass es mir große Freude verschafft, zwei sich liebende Menschen bei diesem so gewichtigen Schritt begleiten zu dürfen. Auch nach über 11 Jahren und mehr als 500 Trauungen lerne ich immer noch Neues kennen und keine Trauung war bisher wie die vorherige. So ist auch für mich jede Trauung etwas ganz Besonderes und Einzigartiges.

Witze habe ich schon immer geliebt. Wenn ich als kleiner Junge mit meinem Vater im Wald spazieren war, war für mich immer das Highlight, wenn er an einer Lichtung, von der aus man auf ein paar Häuser sehen konnte, lustige Geschichten darüber erzählt hat, was wohl gerade in diesen Häusern passiert. 

Bis heute kann ich viele Dinge, auch schlimme und beunruhigende, am besten mit Humor verarbeiten. Irgendwer sagte mal: “Wenn Du über etwas lachen kannst, hat es seine Macht über Dich verloren.” 

Trotz dieser Umstände war es für mich ein großer Schritt auf die Bühne. Ich habe mich schlichtweg nicht getraut über viele Jahre. Heute muss man mich schon mit Gewalt von Bühnen fernhalten. Zu viel Spaß macht es Menschen zum Lachen und zum Nachdenken zu bringen. Im Idealfall beides. Im schlimmsten Fall haben sie einfach nur gelacht und wenigstens Spaß gehabt. 

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